Moderne Technik für die Kälber

Die Betriebsgemeinschaft Mättenberg in Schüpbach (BE) zeigt, wie Tradition und moderne Technik Hand in Hand gehen. Dank engagierten Betriebsleitern, einer klaren Aufgabenverteilung und kompetenter Beratung durch Paul Ammann bleibt der Betrieb auch für die nächste Generation zukunftsfähig.

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(v. l.) UFA-Kälberspezialist Paul Ammann mit den Betriebsleitern Beat Röthlisberger und Werner Hofer im Kälberstall.

(v. l.) UFA-Kälberspezialist Paul Ammann mit den Betriebsleitern Beat Röthlisberger und Werner Hofer im Kälberstall.

Paul Ammann ist seit August 2016 als Kälberspezialist bei der UFA tätig. «Die abwechslungsreiche Arbeit, der Kontakt mit den Kundinnen und Kunden sowie das Kennenlernen der verschiedenen Betriebe gefällt mir an meinem Job», sagt der gelernte Landwirt. Paul hat im Jahr 1994 den Betrieb seiner Eltern in Riggisberg (BE) übernommen und stetig weiterentwickelt. Betriebszweige sind die Milchwirtschaft mit Aufzucht und die Kälbermast. Während der Sommermonate gehört zusätzlich der Alpbetrieb in der Gantrischregion dazu. Dank der Unterstützung seiner Kinder kann er sich voll und ganz seiner Arbeit bei der UFA widmen.

Im Rahmen dieses Artikels nimmt uns Paul mit zum vielseitigen Betrieb der BG Mättenberg. Seit über 20 Jahren arbeiten Werner Hofer und Beat Röthlisberger in der Betriebsgemeinschaft (BG) Mättenberg in Schüpbach (BE) erfolgreich zusammen. Sie haben sich im Jahr 2001 anlässlich eines Stallneubaues zusammengeschlossen. Ihre Rollen sind klar verteilt: Werner übernimmt die Verantwortung für die Kühe, während Beat sich um den Pflanzenbau und die Kälber kümmert. Diese klare Arbeitsteilung hat dazu beigetragen, dass sich der Betrieb kontinuierlich weiterentwickelt hat.

Automatisierte Tränke für gesunde Kälber

Paul Ammann ist für die BG Mättenberg ein geschätzter Ansprechpartner. Seit deren Anschaffung eines Tränkeautomaten im Juni 2024 besucht er den Betrieb regelmässig. Neben der Kalibrierung des Automaten und der Kontrolle der Technik begutachtet Paul die Gesundheit der Kälber. Auch der gemeinsame Erfahrungsaustausch ist bei den Diskussionen sehr wertvoll und wird beidseitig geschätzt.

Die Anschaffung des Tränkeautomaten war ein bedeutender Schritt für die BG Mättenberg. Ursprünglich musste die Milch vom unteren zum oberen Stall transportiert werden – ein aufwändiger Prozess. Der Pul-ver-Wasser-Automat erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern verbessert auch die Versorgung der Kälber, da er die Tränke stets in gleichbleibender Qualität zubereitet: warm, hygienisch, mit konstanter Nährstoffkonzentration und in der genau dosierten Menge. Zusätzlich ermöglichen die Halsbänder individuelle Einstellungen für jedes Kalb. Diese Verbesserungen führen zu vitaleren und gesünderen Tieren.

«Bei der UFA profitieren wir stets von hoher Qualität.»

Werner Hofer, Landwirt

Nach der Geburt bleiben die Kälber während zweier Tage in Einzeliglus. So können sie mit der Kolostralmilch ihrer Mutter versorgt werden. Anschliessend stallt Beat die Kälber in die Gruppe mit dem Tränkeautomaten um. Speziell erwähnen die Betriebsleiter das Antränken, welches etwas Geduld braucht. Am Tränkeautomaten halten sie zwei Gruppen, eine Gruppe mit den jungen und eine mit etwas älteren Kälbern. Der Tränkeautomat ist entsprechend mit zwei Saugstationen ausgestattet.

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Die Tränke für die Kälber besteht aus UFA 207 plus und UFA top-punch, welche sie über den Pulver-Wasser-Automaten zu sich nehmen.

Die Tränke für die Kälber besteht aus UFA 207 plus und UFA top-punch, welche sie über den Pulver-Wasser-Automaten zu sich nehmen.

Ziel von Beat und Werner ist es, die Kälber am Tränkeautomaten abzutränken. Danach stallen sie sie in den Kuhstall, in Abteile für Kälber, um, wo das Fressen im Fokus steht. Mit etwa fünf Monaten gehen die Aufzuchtkälber in den Aufzuchtbetrieb, welcher nicht weit entfernt vom Geburtsbetrieb liegt.

Die Betriebsleiter füttern den Kälbern Heu, das zur freien Verfügung steht, und verabreichen zusätzlich morgens und abends pro Kalb je eine Portion vom Aufzuchtfutter UFA 116 F. Die Milch reichern sie mit UFA top-punch, einer Spezialität für die Lungengesundheit, an. Sobald die Tränker ein Gewicht von etwa 80 kg erreicht haben, verkaufen sie sie an einen Partnerbetrieb in die Grossviehmast.

Betriebsspiegel

BG Mättenberg, Schüpbach (BE) Werner Hofer und Beat Röthlisberger

LN: 47 ha; davon 4 ha Futterweizen, 8 ha Silomais, Rest Natur- und Kunstwiesen

Tiere: 60 Kühe; jährlich rund 60 Kälber; davon 20 zur Aufzucht, Rest Verkauf als Tränker

Arbeitskräfte: Ehefrauen Christine Hofer, Christine Röthlisberger; Söhne David Hofer, Jona Röthlis berger

Planung für die nächste Generation

Werner und Beat denken bereits an die Zukunft. Beide sind Mitte 50 und möchten den Betrieb so gestalten, dass auch die nächste Generation ihn erfolgreich weiterführen kann. Ihre Söhne helfen schon jetzt aktiv mit. Wie die Betriebsform zukünftig aussehen wird, ob BG, GmbH oder eine andere Struktur, steht noch nicht fest. Klar ist jedoch, dass Investitionen nur mit Blick auf die Jungen getätigt werden.

Partnerschaften mit Mehrwert

«Wir schätzen es sehr, dass wir durch die Zusammenarbeit mit der UFA alles aus einer Hand beziehen können», sagt Werner Hofer. «Das sorgt nicht nur für attraktive Rabatte, sondern wir profitieren von hoher Qualität – sei es bei den UFA-Milchen oder beim Ergänzungsfutter.» Auch die Beratung und die Möglichkeit, sich in Ruhe mit Paul auszutauschen, tragen zur Zufriedenheit bei. Ob mit Paul, mit dem Servicetechniker, mit dem Milchviehberater oder mit der LANDI Region Langnau – der gute Austausch wird geschätzt.

Paul Ammann unterstützt den Betrieb mit seiner langjährigen Erfahrung und einem offenen Ohr für die Anliegen der Betriebsleiter. Sein Motto «Jeder Tag ist ein neuer Tag» spiegelt sich in seiner Arbeitsweise wider: Er findet stets individuelle Lösungen und bringt wertvolle Ideen ein. Seine Verbundenheit zur Region, sein Wissen über die Tränkeautomaten und seine Begeisterung für die Landwirtschaft machen ihn zu einem unverzichtbaren Berater für die BG Mättenberg. 

… UFA-Kälberspezialist Paul Ammann

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Paul Amman

 

Jahrgang: 1970 
Familie: verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern 
Verkaufsgebiet: Emmental, Berner Oberland, Oberwallis 
Ausbildung: Landwirt EFZ 
Hobbys: Berge und Natur

«Jeder Tag ist ein neuer Tag.»